30 Jahre FLUSS, Foto: Michael Michlmayr

2020

Vorschau

Als FLUSS 1989 gegründet wurde verstand sich der Verein als Interessenvertretung der künstlerischen Fotografie, die damals marginalisiert war. Fotografische Praxis hat mittlerweile in alle Kunstformen Eingang gefunden und so hat sich FLUSS auch in den frühen 2000er Jahren in Initiative für Foto- und Medienkunst umbenannt. Heute scheint eine weitere Grenzüberschreitung zu anderen Wissensgebieten angebracht, hat sich doch der Begriff des Medialen grundlegend gewandelt.

Der Jahresschwerpunkt wird diesem Themenkomplex unter dem Titel selbstregulierende Systeme mit einer Ausstellung und der Programmierung der Weinviertler Fotowochen 2020 Rechnung tragen. Die im Vorjahr gestartete Reihe Global Suburbia wird mit der Ausstellung Zurücklassen – Aufgreifen – Aneignen weitergeführt. Eine Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Wien widmet sich mit der Leitfigur Ulrike Ottinger auch genderpolitischen Fragen. Eine Untersuchung der aktuellen feministischen Gegenwart ist die Ausstellung fem.art 2.0. Workshops, Tiefenschärfen-Gespräche und -Performances und Schul-/Jugendprojekte sind weitere Bausteine des diesjährigen Programms von FLUSS.W

Weitere Informationen: FLUSS Programm 2020 Download

FLUSS

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